1. Nachtragshaushalt 2017 der Samtgemeinde Velpke

20.10.2017

Der Samtgemeinderat hat in seiner Sitzung am 26.09.2017 den 1. Nachtragshaushalt mit Haushaltssatzung und Investitionsprogramm für das Jahr 2017 beschlossen. Der Ergebnishaushalt weist Erträge i. H. v. 9.197.400 € (Erhöhung von 7.781.000 € um 1.416.400 €) und Aufwendungen i. H. v. 9.197.400 € (Erhöhung von 8.330.000 € um 867.400 €) aus. Als Jahresergebnis ergibt sich ein Überschuss i. H. v. 209.100 €. Der bisherige Gesamtbetrag der vorgesehenen Kreditaufnahme für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen (Kreditermächtigung) wird von 2.321.300 € um 138.900 € auf 2.182.400 € gesenkt. Der Höchstbetrag, bis zu dem Liquiditätskredite in Anspruch genommen werden dürfen, sinkt von 5.150.000 € um 500.000 € auf 4.650.000 €.

 

Die Änderungen bei den Investitionsmaßnahmen sind erforderlich für zusätzliche Kosten im Rahmen der Erweiterung und Sanierung der Grundschule Bahrdorf sowie für Beschaffungen im Brandschutz. Das Gesamtvolumen der Schulsanierung Bahrdorf beläuft sich im 1. Nachtragshaushalt nunmehr auf 1.880.000 € (veranschlagt im Haushalt 2017 - 1.610.000 €). Die erhöhten Kosten von 270.000 €  begründen sich insbesondere durch erhöhte Stahlpreise bei den Stahlbauarbeiten sowie höherer Nebenkosten für das Bodengutachten und Asbestrohre. Die erforderlichen Beschaffungen im Brandschutz betreffen die Anschaffung von Tragkraftspritzen und  eines neuen Nass- und Trockensaugers. Für zwei dringend benötigte Tragkraftspritzen werden Mittel i. H. v. 30.600 € veranschlagt, da die Reparatur der zwei vorhandenen unwirtschaftlich wäre. Der bestehende Nass- und Trockensauger ist defekt und irreparabel. Für einen neuen Sauger werden 2.200 € veranschlagt.

 

Weiterhin erfolgten Änderungen bei den Aufwendungen und Erträgen. Hierbei werden 5.800 € zusätzlich bereitgestellt, um die Beleuchtungspläne und das Baumkataster zu digitalisieren und eine Georeferenzierung vorzunehmen. Aufgrund der besonderen Finanzschwäche erhält die Samtgemeinde Velpke für die Haushaltsjahre 2015 und 2016 eine Bedarfszuweisung i. H. v. 1.310.000 €, diese sollen in Höhe von jeweils 120.000 € an die Mitgliedsgemeinden weitergeleitet werden. Ebenfalls erfolgte die Erhöhung der Ansätze für die Kreisumlage und Schlüsselzuweisungen. (Kook)