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Museen

Privates Uhrenmuseum in Velpke

Karl-Heinz Tiede in seinem Uhrenmuseum

Dass Velpkes Sehenswürdigkeiten eher im Verborgenen liegen, weiß niemand besser, als die Velpker selbst. So ist das auch mit der Uhrensammlung von Karl-Heinz Tiede, der seit 15 Jahren Uhren sammelt und restauriert.
Es ergab es sich zwangsläufig, dass die inzwischen stattliche Sammlung restaurierter Uhren aus dem Keller in die Diele und in das Wohnzimmer expandierte und fester Bestandteil der Einrichtung wurde. Das ist natürlich nur möglich, wenn die Ehefrau mitspielt. So erzählte Karl-Heinz Tiede, dass seine Frau Karin ihn schon manchesmal ermutigte, Uhren zu erwerben, bei denen er selbst noch gezaudert hätte.
Wenn man in Tiedes Werkstatt die noch nicht restaurierten Uhren zu sehen bekommt, wird einem klar, wieviel Arbeit, Geduld und handwerkliches Geschick die Restaurierung einer alten Uhr erfordert.
So deckt die Sammlung inzwischen ein breites Spektrum historischer Uhren ab, natürlich alle funktionsfähig und liebevoll in Szene gesetzt, und zu vielen Uhren gibt es interessante Geschichten zu erzählen, begleitet von einer faszinierenden tickenden Geräuschkulisse und "schlagenden Stunden".
Wer Karl-Heinz Tiedes privates Uhrenmuseum besichtigen möchte, kann mit ihm telefonisch einen Termin vereinbaren. Auch Gruppen sind willkommen und der Eintritt ist frei. Telefon 05364-3804.

Oebisfelder Heimatverein e.V.

Heimatmuseum im Burghof der Oebisfelder Burg
Ritterstr. 9
39646 Oebisfelde
Tel. 039002-44526

Öffnungszeiten:
vom 1. Mai bis 30. September jeden Sonntag und an Feiertagen
von 14.00 bis 17.00 Uhr

Burg-Aktiv-Tage des Oebisfelder Heimatvereins

Der Markgrafsche Hof, Museum Grasleben e. V.

Heimatmuseum
Helmstedter Str. 13
38368 Grasleben
http://www.museum-grasleben.de

FEMO

Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen e.V.
www.femo-online.de.

Endgültiger Standort für Militärbegleitwaggon

Der ehemals von den US-Truppen im Berlinverkehr eingesetzte amerikanische Militärbegleitwaggon wird künftig an der Bahnhofstraße zu sehen sein. Er wurde als Außenstelle des Zonengrenzmuseums sachgerecht gestaltet.

Dieser Eisenbahnwaggon wurde mit Standort Helmstedt bis 1990 von den Westalliierten an ihre Transitzüge nach Berlin als Büro- und Bewachungswaggon angehängt. Er belegt durch seine Geschichte, durch die jahrelangen Fahrten zwischen Helmstedt und Berlin sowohl die wichtige Rolle der Westalliierten, die auch auf diese Weise die freie Durchfahrt nach Berlin immer wieder gewährleisteten, als auch die enge Verbindung zwischen Berlin und dem ersten Bahnhof im Westen: Helmstedt. Speziell seine Ausstattung als Büro- und Bewachungswaggon mit einer Vorrichtung zur Aufnahme der Funkgeräte und einer erhöhten Dachkonstruktion als „fahrbarer Beobachtungsturm„ und seine Seltenheit machen ihn zu einem außergewöhnlichen Museumsobjekt.

Mit dem Standort an der Bahnhofstraße in unmittelbarer Nähe zum Bahnsteig 1 des Bahnhofs Helmstedt wurde nach langwieriger Suche ein Standort gefunden, der durch seine unmittelbare Nähe zum Helmstedter Bahnhofsgelände und damit seinem früheren Standort dem historischen Wert des Waggons mehr als gerecht wird. Ideal ist er ferner dadurch, dass der Waggon sowohl von den angrenzenden öffentlichen Verkehrsflächen als auch von Reisenden durchfahrender Züge künftig auffällig wahrgenommen wird.

Von den US-Truppen

im Berlinverkehr eingesetzte amerikanische Militärbegleitwaggon.